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St. Georg Obertraubling

Katholische Pfarrgemeinde

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KAB Ortsverband Obertraubling

„Was bedeutet das Christentum für Europa?“

Vortrag von Franz Spichtinger im Pfarrheim Obertraubling am 10.11.11

Im Auftrag aller kirchlichen Vereine der Pfarrei Obertraubling begrüßte Bernd Eichhorn vom KAB-Ortsverband Herrn Franz Spichtinger, der lange Jahre Vorsitzender des Diözesanrates der Katholiken war, vor ca. 25 interessierten Zuhörern. Herr Spichtinger ging auf die geschichtliche und heutige Bedeutung des Christentums für Europa ein.

Der Mensch nimmt sich selbst zum Maßstab

Kulturelle, ethnische und religiöse Bewegungen und Verschiebungen würden künftig in großem Ausmaß Europa und auch das Christentum erschüttern, stellte der Referent fest. Andererseits wäre es insbesondere die Säkularisierung, die die Krise der europäischen und westlichen Welt fördere, eine Abkehr von der Religion hin zu einem Kult um Technik und Kommerz. Mit dem Schwund der spirituellen christlichen Kräfte und seiner moralischen Grundsätze, befände sich Europa auf dem Weg in eine fragwürdige Zukunft. „Europa ist krank, weil der Mensch keinen Maßstab und keinen Richter mehr über sich erkennt und sich selbst zum Maßstab nimmt“, sagte Papst Benedikt XVI. „Der abendländische Mensch müsse weg von seiner Anbetung des Mammon, von Besitz und Macht, weg von der geistigen und geistlichen Verwahrlosung.“

Das Christentum steht vor großen Herausforderungen

Die katholische Kirche, das Christentum in seiner Gänze, stünden in Europa vor den größten Herausforderungen ihrer Geschichte, während auf der südlichen Halbkugel der Einfluss und die Bindekraft des Christentums  wachsen. Der ungebremste Kapitalismus produziere eine geistige Verfassung, die materialistisch ausgerichtet sei, das soziale Klima vergifte und den Menschen die Würde nehme. Die Aufgabe  europäischer Christen wäre es,  ganz im Geiste des Konzils als „Salz der Erde“ in die Gesellschaft hinein zu wirken. Trotz der Glaubensverluste, gesellschaftlicher Säkularisierung und immer aggressiverem Atheismus, trotz Skandalen und Unzulänglichkeiten sollten die Christen in Europa mutig ihren Glauben bekennen und das Kirchenvolk im Glauben stärken.

Rückzug der Christen ist keine Option

Der Rückzug der Christen auf die kleine Herde sei keine Option für das Christentum, das über zweitausend Jahre den Kontinent maßgebend geprägt habe. In Europa würden viele Nationen dazu neigen, in der Gestaltung des Lebens von einer Beziehung zu Gott abzusehen und ganz den eigenen Kräften, der eigenen Vernunft  zu vertrauen. Das Zeugnis der Christen bezöge sich jedoch auf die Person und Botschaft Jesu Christi. Spichtinger sprach auch die Bedeutung der Bergpredigt und der Zehn Gebote für die Entwicklung des Gewissens der Menschen an. Das Christentum stand in Europa immer im Austausch mit Kunst und Kultur. Der Referent erinnerte an große Künstler wie Michelangelo, Chagall, Bach oder Dostojewski. Deren künstlerisches Wirken sei ohne den Hintergrund des Christentums nicht denkbar. Das Christentum habe sich tiefschürfend mit den wesentlichen Fragen von Leben und Tod, mit Schuld und Sühne, Gut und Bös, Liebe und Schmerz auseinandergesetzt und den europäischen Kulturen maßgebliche Impulse für ihre Lebensgestaltung vermittelt.

Zweitausend Jahre christliche Impulse für Europa

Große Impulse gingen vom christlichen Wohlfahrtswesen, von christlicher Bildung und Erziehung aus, die immer die Menschenwürde im Blick hätten. Wenn nur mehr zwölf Prozent der Getauften in Deutschland sich bei den Gottesdiensten einfänden, die Gemeindechristen deutlich weniger und Kinder kaum mehr christlich erzogen würden, so erschüttere das die christliche Gemeinschaft. Im Priesterschwund sah der Referent ein gravierendes Problem für die Zukunft. Die Gottesfrage sollte eine wesentlich größere Rolle innerhalb der Debatten in den europäischen christlichen Kirchen spielen. Wichtige, aber wohl zweitrangige Themen verdrängten die Glaubensfragen. „Angesichts der europäischen Herausforderungen sollten die Christen den geistigen Wettbewerb mit jenen aufnehmen, die das neue Europa unter Ausschluss christlicher Wirkkräfte und erst der Kirchen gestalten möchten“, zitierte Franz Spichtinger Kardinal Lehmann.

Bernd Eichhorn dankte Herrn Spichtinger im Namen aller Zuhörer für die hervorragende Darstellung mit einer Flasche Wein. Er beschloß den Abend mit den Worten:“ Es hilft nicht zu jammern, wichtig ist, dass jeder an seinem Platz seinen Glauben lebt.“

KAB-Mitglieder erhalten kostenlos juristischen Rat und Vertretung in den Bereichen:

Sozialrecht

z.B. in der Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung, bei Kindergeldfragen und Sozi­alhilfe, wenn es Probleme durch einen Arbeitsunfall oder in der Pflegeversicherung gibt oder auch bei der Formulierung eines qualifizierten Widerspruchs, wenn es z.B. um den Grad der Behinderung (GdB) geht, wenn eine Kur abgelehnt wird, wenn Sie Zweifel an der Richtigkeit des Rentenbescheides haben, wenn .....  

„Als KAB-Mitglied werden Sie kostenlos vor dem Sozialgericht vertreten!“

Arbeitsrecht

z.B. wenn Sie eine Kündigung oder Abmahnung erhalten haben, wenn Sie Informationen über das Tarif­recht brauchen, bei Fragen zur Entgeltfortzahlung, wenn Sie ein qualifiziertes Arbeitszeugnis benötigen, wenn es Probleme hinsichtlich der Arbeitszeit oder Urlaubsgewährung gibt, wenn Sie Lohnforderungen haben, wenn .....

„Als KAB-Mitglied werden Sie kostenlos vor dem Arbeitsgericht vertreten!“

Weitere Informationen bei der Rechtsstelle der KAB Tel. 0941/5972288 - Rechtsstellenleiter: Herr Josef Wismet - Mail:  J.Wismet@kab-regensburg.de

Rechtsschutz für Mitglieder

Geschichte

zum 60. Gründungsjubiläum

Aus der Rede der Vorsitzenden Marie-Luise Wiesent zum 60jährigen Bestehen der KAB am 02.12.2006

Am 15. November hat sich der Gründungstag der KAB Obertraubling zum 60. Mal gejährt. Können wir uns - 60 Jahre nach diesem Ereignis - in diese Zeit nach dem Krieg hineinversetzen? Bei einigen von Ihnen werden vielleicht schmerzliche Erinnerungen wachgerufen, weil Sie diese Zeit noch selbst erlebt haben, aber viele der heute hier Anwesenden kennen all das nur aus Erzählungen und aus den Geschichtsbüchern. Wir leben heute in einer völlig anderen Welt. Können wir nach all den Jahren überhaupt noch das richtige Verständnis aufbringen für das, was hinter den Menschen lag, für die verzweifelte Situation, in der sich die Menschen damals befanden. Können wir mitfühlen mit den Sorgen, Ängsten und Nöten der Menschen dieser Zeit?

Ich habe mich auf Spurensuche begeben, um herauszubekommen, in welchem geschichtlichen Zusammenhang die Gründung der KAB-Obertraubling erfolgte und in welcher Absicht die 10 Männer um Pfarrer Schaller handelten, als sie die KAB Obertraubling gründeten.

Die Gründung der KAB Obertraubling erfolgte in der Nachkriegszeit -- in der Besatzungszeit – und – was sich mir völlig aufdrängte, als ich mich ein bisschen genauer mit dem Thema beschäftigte – sie erfolgte unmittelbar vor dem Volksentscheid über die „Verfassung des Freistaats Bayern“ am 1. Dezember 1946. Und als ich dann den Vorspruch zu dieser Verfassung gelesen habe, habe ich mir auch keine Gedanken mehr darüber machen müssen, ob ich, Jahrgang '54, überhaupt in der Lage bin, den richtigen Zugang in diese Zeit zu finden, denn dieser Vorspruch hat mich auf dem geraden Weg in diese Zeit hineingeführt und ist geradezu ein Spiegelbild der Verhältnisse dieser Zeit:

„Angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des Zweiten Weltkrieges geführt hat, in dem festen Entschlusse, den kommenden deutschen Geschlechtern die Segnungen des Friedens, der Menschlichkeit und des Rechtes dauernd zu sichern, gibt sich das Bayerische Volk, eingedenk seiner mehr als tausendjährigen Geschichte, nachstehende demokratische Verfassung.“

Was hat diese 10 Männer und Pfarrer Schaller am 15. November 1946 - eineinhalb Jahre nach dem Krieg - zur Gründung der Werkvolk-Gruppe zusammengeführt? Wer waren sie? Was lag hinter ihnen? (In ihrem Schicksal spiegelt sich das Schicksal von Millionen von Menschen wider, die diesen – von deutschem Boden ausgehenden Krieg – überlebt hatten:) Krieg und Gefangenschaft. Verwundung. Hunger. Flucht und Vertreibung. Vater, Bruder, oder Sohn waren gefallen oder vermisst. Mutter, Frau und Kind, Bruder oder Schwester, waren vielleicht bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen.

Warum wollte Pfarrer Schaller eine „Werkvolkgruppe“ in Obertraubling gründen? Warum gerade „Werkvolk“?

Der erste katholische Arbeiterunterstützungsverein wurde zwar 1849 in Regensburg gegründet, im ländlich geprägten Obertraubling gab es allerdings keinen solchen Verein. Da sich Katholische Soziallehre und nationalsozialistische Ideologie vertrugen wie Feuer und Wasser, wurden nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahre 1933 alle katholischen Arbeitervereine verboten:

Menschen wie den am 7. Oktober 2001 selig gesprochen Nikolaus Gross, Bergmann, Gewerkschaftssekretär und Redakteur der „Ketteler Wacht“, hielt dieses Verbot jedoch nicht davon ab, aus ihrem Glauben heraus Widerstand gegen die Nazi-Tyrannei zu leisten. Im Rahmen der Verhaftungswelle nach dem 20. Juli 1944 wurde er festgenommen und am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Nach dem Krieg erfolgte der Neubeginn der katholischen Arbeitervereine. Pfarrer Schaller wollte seinen Pfarrangehörigen wieder eine Perspektive geben und hat angesichts der anhaltenden Probleme bewusst auf die Katholische Soziallehre gesetzt.

Am 15. November 1946 sieht die Situation wie folgt aus:

Bayern steht kurz vor dem Volksentscheid zur „Bayerischen Verfassung“, aber wie der ausgehen wird, weiß zu diesem Zeitpunkt noch niemand, dass es am 20. Juni 1948 eine Währungsreform geben wird, konnten die Menschen damals noch nicht wissen, --- Wunschgedanken --- dass am 23.5.1949 das Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland angenommen werden wird, hilft den Menschen zu diesem Zeitpunkt wenig, sie mussten mit Lebensmittelrationen leben, die kleiner waren als während des Kriegs,  der Schwarzmarkt blüht, die Leute fahren zum Hamstern, freuen sich, wenn sie einmal ein CARE-Paket bekommen, aufgrund der vielen Flüchtlinge und Vertriebenen herrscht auch in Obertraubling immer noch Wohnungsnot. Den Schlüssel zur Lösung oder zumindest einen Beitrag zur Lösung dieser Probleme sah Pfarrer Schaller in dem sich den Grundsätzen der Katholischen Soziallehre verpflichteten „Katholischen Werkvolk“ und insbesondere in dessen Wohnungsbauprogramm.

Das, was diese 10 Männer am 15. November 1946 zur Gründung der KAB-Gruppe Obertraubling zusammengeführt hat, war eine Mischung aus Verzweiflung und einem Hauch von allgemeiner Aufbruchsstimmung. Ich möchte es Prinzip Hoffnung nennen. Hoffnung, gestützt auf ihren christlichen Glauben und ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihren Nächsten.---- Genau das, was auch im Vorspruch zur Bayerischen Verfassung zum Ausdruck kommt: Man spürt, die Menschen, die das erarbeitet haben, waren verzweifelt, aber nicht verbittert, man spürt, dass sie wieder Hoffnung geschöpft haben und bereit waren, Verantwortung zu übernehmen.

Der erste Vorstand der neu gegründeten Gruppe Richard Stuhl, ein Bediensteter (Verantwortlicher für die Versorgungsanlagen) des ehemaligen Fliegerhorsts Obertraubling, widmete seine ganze Kraft dem Wiederaufbau und der Linderung der Wohnungsnot. Sein Name wird untrennbar mit der Gründung der Anno-Santo-Siedlung verbunden sein („Der kleine Mann hat auch ein Recht zu bauen.“).

Franz Magerl, nach dem plötzlichen Tod Richard Stuhls 1951 dessen Nachfolger, verhalf in seiner Eigenschaft als erster Leiter der neu gegründeten Standortverwaltung Regensburg vielen Obertraublingern zu einer Arbeitsstelle. (MdL).

Langsam geht es wieder aufwärts: Währungsreform, Grundgesetz, Wirtschaftswunder. In dem einst ländlich geprägten Obertraubling siedeln sich viele Betriebe an.

Von Anfang an bot das Katholische Werkvolk Obertraubling seinen Mitgliedern ein breitgefächertes Angebot an Vorträgen zu Themen aus Arbeitswelt, Glaube und Religion,  Gesellschaft, Kultur und Reise. Man merkt, den Leuten geht es wieder besser:

Rosenmontagsbälle, Sommerfeste und Ausflüge der KAB werden zu einer Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens in Obertraubling, so dass die Zahl der Mitglieder stetig wächst.

Ein ganz kurzer Streifzug durch die Themen und Schwerpunkte der KAB von den 60er Jahren bis heute:

In den 60er Jahren waren Familien- und Erziehungsfragen sowie Arbeitnehmeranliegen die Hauptthemen. Schwerpunkt sind die Vorträge zum 2. Vatikanischen Konzil (1962 bis 1965), u.a. auch durch den damaligen Diözesanpräses Fritz Morgenschweis.

Die 70er Jahre:

Im Juni 1971 erfolgt auf dem Verbandstag in Würzburg die Umbenennung des Katholischen Werkvolk in Katholische Arbeitnehmerbewegung.

Am 12. Dezember 1971 feiert die KAB-Obertraubling ihr 25-jähriges Bestehen.

Anfang der 70er Jahre bis weit in die 90er Jahre hinein erweist sich ein Referenten-Team als wahrer „Besuchermagnet“: Karl Span und Georg Strupf.

1978:  unterstützt die KAB Obertraubling das sogenannte Regensburger Modell „Rente für Mütter“ - Berücksichtigung von Erziehungszeiten bei der Rentenversicherung“.

Bei der Jahreshauptversammlung 1979 kann der 1. Vorsitzende Konrad Ettenhuber mit Stolz und Recht sagen: „Kein kirchlicher Verein bietet eine so große Vielfalt in der Bildungsarbeit“.

Die 80er Jahre: 1980: Papstbesuch in Deutschland. 1982: Aktion Polenhilfe. Podiumsdiskussionen. Friedensdiskussion sowie Vortrag über das „Hirtenwort der deutschen Bischöfe zum Frieden als ein Werk der Gerechtigkeit. 1988 läuft eine Unterschriftenaktion: „Sonntag muss Sonntag bleiben“ Juli 1990: Verabschiedung Pfarrer Hierold und September 1990 Installation Pfarrer Ferstl. 1994: Aktion für einen gerechten Familienlastenausgleich: Kinder zählen - Eltern zahlen. Übergabe von 2639 Unterschriften an MdB Maria Eichhorn. 1996: 50-Jahr-Feier der KAB in großem Rahmen 1999: Teilnahme an der 150-Jahr-Feier der KAB

Zusammenfassend möchte ich folgendes sagen:

Wenngleich die Zahl der Mitglieder inzwischen zurückgegangen ist, können wir uns immer noch sehen lassen und bringen als KAB immer noch unsere eigenen einzigartigen Fähigkeiten und Fertigkeiten in das Große und Ganze, nämlich in die Pfarrgemeinde, ein. So unterstützen wir zum Beispiel die Uganda-Hilfe, indem wir monatlich das Schulgeld für eine Aidswaise bezahlen.

Was die Katholische Arbeitnehmerbewegung ist, hat niemand treffender formuliert als der damalige Diözesanpräses Fritz Morgenschweis:

„Als getaufte Christen sind wir hineingestellt in die wirkende Kirche. Wir müssen deshalb aktiv sein in den katholischen Bewegungen. Werkvolkarbeit ist nicht nur monatliche Versammlung, sondern aktives Mitwirken an den anderen 29 Tagen.“

An diesem Abend wurde Konrad Ettenhuber zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Die KAB Obertraubling orientiert sich am Grundsatzprogramm der KAB Deutschland, deshalb bieten wir Vorträge und Bildungstage, Informations- und Diskussionsabende und Besichtigungen von Betrieben und Kulturdenkmälern an.

Im Rahmen der Verbandsarbeit beteiligen wir uns aktiv auf Orts- und Kreisebene an regionalen und überregionalen Aktionen, z.B. der Sonntagsaktion, an Gesprächen mit Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Verbänden der Region, an Entwicklungshilfeprojekten.

Innerhalb der Gemeinde sehen wir unsere Aufgaben in der Zusammenarbeit mit anderen örtlichen Gruppen und Vereinen, in der aktiven Beteiligung an kirchlichen und weltlichen Ereignissen, der Mitwirkung und Gestaltung von Gottesdiensten. Konkrete Beispiele aus unserer Arbeit – siehe Termine.

Aufgaben

Foto: Die geehrten Mitglieder Monika Berger und Brigitte Peis mit Präses Pfarrer Philipp und den Sprechern des Leitungsteams Roswitha Stadler und Bernd Eichhorn.

Foto: Das neugewählte Leitungsteam: von links nach rechts Bernd Eichhorn, Werner Gottwald, Gerda Gottwald, Roswitha Stadler, Josef Stadler, Reiner Will, Josef Mayerhofer und Anton Peis, in der Mitte Anneliese Hankofer und Präses Pfarrer Philipp.

Präses Pfr. Philipp dankte den Gewählten für ihre Bereitschaft zur Mitarbeit. In der Aussprache wurde auf die Altöttingfahrt sowie auf die Anmeldung dazu bis 02.10.2014 hingewiesen. Bernd Eichhorn stellte das Jahresprogramm 2014 / 2015 vor.

1.Schriftführer:

   Anton Peis

2.Schriftführer:

   Werner Gottwald

1.Kasserwart:

   Josef Stadler

2. Kassenwart:

   Josef Mayerhofer

Mitglieder des Leitungsteams:

   Gerda Gottwald,

   Roswitha Stadler,

   Bernd Eichhorn und

   Reiner Will

Kassenprüfer:

   Reiner Will

   Gerhard Holzer

Zur Jahreshauptversammlung begrüßte 1. Sprecher Bernd Eichhorn die anwesenden Mitglieder.

B. Eichhorn dankte allen Mitgliedern des Leitungsteams für die gute Zusammenarbeit, besonders Präses Pfr. Bernd Philipp, der immer, soweit es ihm möglich ist, bei den Versammlungen und Leitungsteam-Sitzungen anwesend ist und aktiv mitwirkt. B. Eichhorn dankte Frau Anneliese Hankofer, die gebeten hatte, sie aus ihrer Pflicht im Leitungssteam zu entbinden, mit einem Blumenstrauß.

Präses Philipp schloss sich dem Dank an die Leitungsteam-Mitglieder und an Frau Hankofer an. Schriftführer Anton Peis verlas das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung und legte den Rechenschaftsbericht vor. In 17 Besprechungen befasste sich das Leitungsteam mit der Programmplanung und deren Durchführung. An den 33 Versammlungen nahmen 624 Frauen und 550 Männer teil, insgesamt 1.174 Menschen, im Durchschnitt 35,6 Personen.

Das attraktivste Bildungsangebot der KAB Obertraubling sind, wie schon in den Vorjahren, die Diavorträge des Obertraublinger Radlerduos Bernd Eichhorn und Erich Krofta. Bewährt hat sich der jährliche Kaffeenachmittag mit einer Filmvorführung im Januar. Betriebsbesichtigungen wie Mittelbayerisches Druckzentrum oder das Funkhaus Regensburg sind dem Selbstverständnis einer Arbeitnehmer-Bewegung ebenso geschuldet wie Adventsfeiern, religiöse Themen wie: „ 50 Jahre II. Vatikanisches Konzil“ oder das intensive, weil dreimalige Begehen des Franziskus-Besinnungsweges in Hainsacker dem „katholisch“ in unserem Namen. Dass die KAB eine soziale Bewegung ist, zeigt sich in Themen wie „Umgang mit Demenzkranken“, „Nachhaltigkeit - was kann ich dazu beitragen“ oder „Rechtliche Versorgung im Alter“ usw.. Unser Patenkind Clementia Natumbwe hat Ende 2012 die Abschlussprüfung als Lehrerin bestanden. Sie arbeitet jetzt als Grundschullehrerin in Kampala, der Hauptstadt Ugandas.

Kassenwart Josef Mayerhofer trug seinen Rechenschaftsbericht vor. Reiner Will und Gerhard Holzer prüften die Kasse und bestätigten eine ordentliche Buchführung. Reiner Will dankte Josef Mayerhofer für die geleistete Arbeit. Dann erfolgte auf Antrag die einstimmige Entlastung des Kassenwarts und des gesamten Leitungsteams.

Bericht über die Jahreshauptversammlung der KAB Obertraubling am 18.09.2014

Tel. 09401/6353

Tel. 09401/6243

Pfarrbüro Tel. 09401/6779    

Die Ortsverbandsleitung

Sprecherin des Leitungsteam:

Sprecher des Leitungsteams:

Präses:

Roswitha Stadler

Bernd Eichhorn

Pfarrer Helmut Brunner     

Die Katholische Arbeitnehmerbewegung Obertraubling wurde am 15. November1946 gegründet und ist heute einer von 12 Ortsverbänden des Kreisverbandes Regensburg Land. Der Ortsverband ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil in unserer Pfarrgemeinde. Aber nicht nur innerhalb der Pfarrei sind wir aktiv. So sind Mitglieder unseres Ortsverbandes u. a. im Pfarrgemeinderat, im Gemeinderat, sowie in verschiedenen Parteien und Gewerkschaften vertreten. Mit anderen Organisationen und Vereinen unserer Gemeinde stehen wir in Kontakt und arbeiten auf unterschiedlichen Gebieten zusammen.

Ortsverband Obertraubling

Die Katholische Arbeitnehmer - Bewegung ist ein starker Sozialverband, in dem etwa 150 000 Männer und Frauen bundesweit organisiert sind. Die Aktivitäten der KAB richten sich nicht ausschließlich an die eigenen Mitglieder, sondern stehen allen offen, die sich den gesellschaftspolitischen Zielen der KAB verpflichtet fühlen.

Übergeordnete Zielsetzung der KAB Deutschlands ist die Gestaltung einer gerechten und solidarischen Gesellschaft nach christlichen und ethischen Wertvorstellungen, in der allen Menschen die gesellschaftliche Teilhabe und Teilnahme ermöglicht wird. Entsprechend versteht sich die KAB vor allem als Interessenvertretung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, für Frauen und Familien sowie für ältere und sozial benachteiligte Menschen. Orientierung bieten dabei die Prinzipien der Katholischen Soziallehre, nach denen der Mensch und nicht die Wirtschaft im Mittelpunkt der politischen Entscheidungen zu stehen hat.  

Informationen

Termine

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der KAB Obertraubling wurden Monika Berger und Brigitte Peis mit einer Urkunde und der KAB-Nadel in Silber ausgezeichnet. Als Geschenk erhielten den neuen KAB-Schal.

Die folgende Wahl wickelte als Wahlleiter Reiner Will ab. Alle Gewählten wurden einstimmig bei Enthaltung der Stimme bei der eigenen Wahl gewählt:

In der Leitungsteam-Sitzung vom 30. September wurden Roswitha Stadler und Bernd Eichhorn Sprechern des Leitungsteams gewählt

Christentum der Wurzelboden Europas

Die kulturellen Gewichte würden sich heute nachhaltig verlagern: Das ehemalige christliche Abendland, das mit seiner denkerischen Neugier und seinen technischen Großleistungen über zweitausend Jahre wesentlich die Geistesgeschichte der Menschheit geprägt hat, verlöre weltweit an Bedeutung und Einfluss. Afrikaner wie Asiaten seien lange schon der Meinung, dass in Europa die Werte, die Kultur und der christliche Glaube, dem Fundament europäischer Identität, dem Untergang preisgegeben seien. Das Zeitalter der Wertesysteme anderer Kulturen würde anbrechen.

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Donnerstag, 26.04.2018

     20.00 Uhr Reisebericht über Radtour Luxemburg und Belgien

                         von Erich Krofta und Bernd Eichhorn


Freitag, 18.05.2018

     18.00 Uhr Führung Kirche St. Kassian in Regensburg

                         mit Pfarrer Huber, anschließend Maiandacht


Freitag, 15. oder 22.06.2018

                         Besichtigung eines Biobauernhofes         


KAB