Nebenkirche St. Martin Piesenkofen
Die kleine Martinskirche ist im wesentlichen ein mittelalterliches Gebäude. Vor allem die dicken Mauern des Langhauses, die dem 11. oder 12. Jahrhundert zugeordnet werden können, weisen darauf hin, ebenso wie das Patrozinium St. Martin von Tours. Die Kirche gehörte im 11. oder 12. Jahrhundert vermutlich dem Geschlecht derer von Pysenchoven. Adelige Grundherren stellten ihre Burgkapellen und -kirchen häufig unter den Schutz von Martin, dem Patron der Rösser und Reiter. Piesenkofen gehörte bis etwa zur Säkularisation zum Stift Obermünster.
Die Innenausstattung verdient besondere Beachtung. Der Hochaltar ist ein Werk des Rokoko. Das Altarblatt von Martin Speer (1751) zeigt den Kirchenpatron. Eine Mariendarstellung mit Jesuskind (um 1750), umgeben von vier Putti, krönt den Altaraufsatz.
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